FSV 06 Kölleda e.V.

2.Männer : Spielbericht Kreisliga St. 2, 21.ST (2018/2019)

SV Erfurter Kickers   FSV 06 Kölleda II
SV Erfurter Kickers 4 : 0 FSV 06 Kölleda II
(0 : 0)
2.Männer   ::   Kreisliga St. 2   ::   21.ST   ::   28.04.2019 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Gelbe Karten

Michael Bernhardt, Marc Schemann, Ronny Gollek, Zaid Aala Malalla, Stefan Bernhardt

Gelb-Rote Karten

Jan Rabanus (81.Minute)

Rote Karten

Martin Matzke (85.Minute)

Zuschauer

65

Torfolge

1:0 (81.min) - SV Erfurter Kickers
2:0 (90.min) - SV Erfurter Kickers
3:0 (90.min) - SV Erfurter Kickers
4:0 (90.min) - SV Erfurter Kickers

Ohne Worte

Ohne Worte

Mit dem wortwörtlich letzten Aufgebot fuhr die FSV-Elf zum Spitzenspiel nach Erfurt. Es hieß Zweiter gegen Dritter. Leider Gottes mussten erneut zwei wichtige Stammkräfte an die erste Mannschaft abgegeben werden. Zudem fehlten drei weitere Stammkräfte, so dass zwei nicht zum Kader gehörige Spieler aushelfen mussten.

Hinzu kam ein Schiedsrichter, der generell nicht schlecht pfiff, aber leider nur sehr einseitig jede Aktion der Kölledaer ahndete und die des Gegners laufen ließ.

Kölleda schaffte es dennoch bis zur 81. Minute das 0:0, trotz eindeutigen Chancenplus der Kickers, zu verteidigen. Leider schenkte der Schiedsrichter dann den Kickers kurz vorm 16er einen Freistoß, welcher zum 1:0 führte. Danach eskalierte die Situation zunehmend. Jan Rabanus bekam sich nicht mehr in den Griff und flog mit der Ampelkarte vom Platz.

Danach wurde es richtig verrückt. Nach einem Foul an einen Kölledaer ließ der Schiedsrichter den „Vorteil“ laufen. Am Ende hatte aber der Gegner den Ball und der Schiedsrichter wollte nichts mehr von dem Vorteil wissen. Aus purem Frust über die zunehmenden einseitigen Entscheidungen, foulte ein Kölledaer im 16er. Es kam zum folgerichtigen Elfmeterpfiff. Dennoch brannten einigen Spielern aber alle Sicherungen durch. Kölledas Torwart M. Matzke flog mit glatt Rot vom Platz. Der Schiedsrichter hatte nichts mehr unter Kontrolle und wollte noch weitere Spieler, die nur ihre Meinung über die unfaire Behandlung sagten, vom Platz stellen. Nur das beherzte Eingreifen des Kapitäns der Kickers verhinderte weitere Platzverweise. Der Elfmeter wurde im Anschluss verschossen. Es fielen noch weitere drei Treffer, welche aber bei „neun gegen zwölf“ nicht verwunderlich waren. Da sich noch zwei Kölledaer Spieler verletzen, wurde das Spiel dann mit 7 Mann beendet und abgepfiffen.

Fazit: Der Frust über den nicht selbst verursachenden personellen Notstand, in der Kombination mit einem Schiedsrichter, der nur konsequent einseitig pfiff und der Kontrollverlust einiger Spieler führte zur höchsten Saisonpleite. Einige Spieler der Erfurter Kickers sollten sich mal ein Beispiel an ihrem Kapitän Tom Seegebrecht nehmen. Statt Spieler als „Hurensöhne“ zu beschimpfen und ständig zu provozieren, bewahrte er kühlen Kopf und verhinderte durch sein Eingreifen weitere Platzverweise. Über die Leistung des Schiedsrichters fehlen einem fast die Worte. Man kann und muss wahrscheinlich in vielen Situationen so entscheiden. Auch die Platzverweise waren folgerichtig und auch nachvollziehbar. Aber wenn, dann müssen auf beiden Seiten die Vergehen gleich geahndet werden! Gegen „Zwölf Mann hatten die Kölledaer am Ende keine Chance!


Quelle: Jörg Bernhardt